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Kopfläuse - Infoblatt der Grundschule in Hansahlen (mit Erklärung der Eltern) (PDF)
Kopfläuse
- was tun? (deutsch) (Bundeszentrale für
gesundheitliche Aufklärung) Kopflausbefall (Niedersächsisches
Landesgesundheitsamt)
In der Klasse Ihres Kindes sind Kopfläuse festgestellt worden? Dies kann sich oft zu einer wahren Plage in der Klasse oder gar der ganzen Schule ausweiten. Wir bitten Sie daher dringend um Ihre Mithilfe. Nur wenn alle gemeinsam an einem Strang ziehen, können wir lästigen Läuseepidemien vorbeugen. Läuse kann jeder bekommen - unabhängig von der persönlichen Sauberkeit. Seit jeher sind Kopfläuse in Europa heimisch. Sie übertragen keine Krankheiten, verbreiten sich aber leicht weiter. Daran haben auch die heute so hohen hygienischen Standards nichts geändert, denn Kopfläuse zu bekommen ist keine Sache der persönlichen Sauberkeit. Auch auf einem bestens gepflegten Kopf können sich Läuse wohl fühlen und vermehren. Springen und fliegen können Kopfläuse zwar nicht, aber sie sind äußerst flinke Krabbler. Da kann es leicht passieren, dass die ungebetenen Gäste beim vertrauten Umgang in der Familie oder unter Freunden von einem Kopf zum nächsten wandern. Das ist der Grund, dass immer wieder von regelrechten „Läuseplagen“ berichtet wird, die ganze Kindergartengruppen oder Schulklassen heimsuchen. Jeder kann also Kopfläuse bekommen und keiner muss sich dafür schämen. Wichtig ist jedoch, dass man die lästigen Blutsauger möglichst schnell wieder los wird und ihre weitere Verbreitung verhindert. Dafür gibt es auf Verordnung des Arztes oder auch ohne Rezept in der Apotheke Mittel zur Läusebehandlung. In der Regel handelt es sich um Lösungen, Emulsionen oder Gels, die streng nach Gebrauchsanweisung angewendet werden sollen. Die Behandlung selbst ist nicht schmerzhaft und auch wenig geruchsbelästigend. Die meisten heute gebräuchlichen Läusemittel wirken zuverlässig nur gegen die lebenden Formen der Laus und nicht oder nur bedingt gegen die Eier in der Nisse. Deshalb ist es notwendig, mindestens zweimal im Abstand von 8 bis 10 Tagen zu behandeln. Überlebt auch nur ein einzelnes Ei in einer Nisse, geht die Plage nach wenigen Tagen von neuem los. Es empfiehlt sich deshalb zusätzlich, andere Familienmitglieder, die engen Kontakt hatten, prophylaktisch mit zu behandeln. Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung stellt unter dem Titel „Kopfläuse - was tun?“ ein Faltblatt zur Verfügung, das darüber informiert, wie man Kopfläuse erkennt, was man gegen sie tun kann und was Erziehungsberechtigte berücksichtigen müssen. Das Faltblatt gibt es in fünf Sprachen: Deutsch, Kroatisch, Serbisch, Türkisch und Russisch. Es kann kostenlos unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
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