Kooperationen


Kindertagesstätten


Jedes Kind durchläuft Entwicklungs- und Lernprozesse, die im Elternhaus beginnen und sich in den Kindertageseinrichtungen und in den Schulen fortsetzen und ergänzen. Kinder im Alter bis zehn Jahren weisen individuell erhebliche Unterschiede in ihrem Entwicklungsstand auf, dieses gilt auch für den Zeitpunkt der Einschulung.

 

Die Grundschule muss deshalb die Bildungsarbeit der Kinderspielkreise fortsetzen bzw. darauf aufbauen.

 

Wir arbeiten deswegen mit den Einrichtungen der Kindertagesstätten, von denen uns Kinder zugeführt werden, zusammen.


Die gemeinsamen Ziele von Kindertagesstätten und Grundschulen liegen in der Förderung

  • der Gesamtpersönlichkeit des Kindes,
  • seiner Selbstständigkeit und Selbsttätigkeit sowie
  • seiner sozialen Kompetenzen.

 

Die Aufgabe von der Kindertagesstätte und der Grundschule ist es,

  • den Kindern authentische Erfahrungen als grundlegendes Lern- und Bildungserlebnis zu ermöglichen,
  • gute Voraussetzungen für eine erfolgreiche Lern- und Persönlichkeitsentwicklung zu schaffen und
  • damit ihren weiteren Bildungsweg positiv zu beeinflussen.

 

Zur Sicherstellung der Kontinuität der Bildungs- und Erziehungsarbeit ist die Zusammenarbeit von Kindertagesstätte und Grundschule deshalb unerlässlich.

 

Beim Übergang von der Kindertagesstätte in die Grundschule darf es im Interesse der Entwicklung eines Kindes keinen Bruch geben. Damit eine Brücke und eine Verzahnung entstehen kann, sind eine gemeinsame und gleichberechtigte Verantwortung für die Zusammenarbeit unverzichtbar.

 

Die Zusammenarbeit erstreckt sich auf

  • gegenseitige Informationen und Abstimmung über Ziele, Aufgaben, Arbeitsweisen und Organisationsformen der jeweiligen Bereiche,
  • Verständigung über elementare Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten, die eine Grundlage für die Arbeit in der Grundschule darstellen,
  • regelmäßigen Austausch über Fragen im Zusammenhang mit dem Übergang vom Kindergarten in die Grundschule,
  • wechselseitige Hospitationen,
  • gemeinsame Veranstaltungen und Projekte,
  • gegenseitige Besuche von Kindergartengruppen und Schulgruppen sowie
  • gemeinsame Fortbildungsveranstaltungen.

 

Konkrete Maßnahmen der Zusammenarbeit sind in einem Kooperationskalender festgelegt. Dieser Katalog wird regelmäßig von beiden Kooperationspartnern hinsichtlich seiner Qualität und seines Umfangs überprüft und gegebenenfalls den Erfordernissen entsprechend verändert und angepasst.




 Förderschule

 

Prävention umfasst alle Maßnahmen sonderpädagogischer Unterstützung in Grundschulen, die darauf abzielen, der Entstehung eines individuellen Bedarfs an sonderpädagogischer Unterstützung entgegenzuwirken.

  • Prävention erfolgt in kooperativen Formen zwischen Förderschulen und Grundschulen
  • durch eine sonderpädagogische Grundversorgung der Grundschule (für die Förderschwerpunkte Lernen, Sprache, Emotionale und Soziale Entwicklung),
  • durch Mobile Dienste für die Förderschwerpunkte Sehen, Hören, Emotionale und Soziale Entwicklung, Körperliche und Motorische Entwicklung sowie Sprache.



Weiterführende Schulen


Die Zusammenarbeit der Grundschule mit den weiterführenden Schulen ist erforderlich, um für alle Schülerinnen und Schüler pädagogisch und didaktisch – methodisch gesicherte Übergänge in die jeweils folgende Schulform zu ermöglichen und einen kontinuierlichen Bildungsgang zu gewährleisten.


Zur Abstimmung und Koordinierung des Übergangs von der Grundschule in die weiterführenden Schulen finden regelmäßige Schulleiterdienstbesprechungen sowie Dienstbesprechungen der Fachlehrkräfte der 4. und 5. Schuljahrgänge insbesondere in den Fächern Deutsch, Englisch/1.Fremdsprache und Mathematik statt.


Die Grundschule informiert die weiterführenden Schulen über die am Ende des 4. Schuljahrgangs erreichten Lernstände. Sie erhält von den weiterführenden Schulen am Ende des 6. Schuljahrgangs eine Rückmeldung über den Schulerfolg ihrer ehemaligen Schülerinnen und Schüler. Dies dient zum einen der Weiterentwicklung und Überprüfung der Bewertungs- und Empfehlungskriterien, die der Schullaufbahnempfehlung zu Grunde liegen und zum anderen der Abstimmung zwischen den Schulen in Bezug auf die Leistungsanforderungen.




Zusammenarbeit mit außerschulischen Einrichtungen


Es ist Aufgabe der Grundschule, sich abzeichnendem Leistungsversagen und anderen Beeinträchtigungen des Lernens, der Sprachentwicklung sowie der sozialen, emotionalen und körperlichen Entwicklung der Schülerinnen und Schüler rechtzeitig entgegenzuwirken oder die Auswirkungen von Beeinträchtigungen und Behinderungen zu verringern. Frühzeitige Unterstützung und Hilfen zielen darauf, weitergehende Auswirkungen einer Benachteiligung oder einer bestehenden Behinderung zu vermeiden oder zu begrenzen. Bei Kindern und Jugendlichen, die von einer Behinderung bedroht sind, wirken präventive Hilfen dem Entstehen einer Behinderung entgegen. Hier kommt der Zusammenarbeit mit Gesundheitsamt, Jugendhilfe, Fachärztinnen und Fachärzten sowie Psychologinnen und Psychologen und anderen eine besondere Bedeutung zu. 


Die Zusammenarbeit der Grundschule mit anderen Einrichtungen, wie der schulpsychologischen Beratung, den Erziehungsberatungsstellen, den Jugend-, Sozial- und Gesundheitsämtern, muss nach Abstimmung mit den Erziehungsberechtigten dann gesucht werden, wenn sie sich für den Bildungsprozess einer Schülerin oder eines Schülers als notwendig erweist. 




Weitere Kooperationspartner


Die Zusammenarbeit mit weiteren Kooperationspartnern ergibt sich aus dem gemeinsamen Leben und Miteinander. So sind wir seit Jahren mit dem Alten- und Pflegeheim "Der Tannenhof" verbunden. Gerne geben unser Chor und das Schulorchester ein kleines Konzert zum Advent. Im Gegenzug erhalten wir dann gern auch Besuch der Senioren zu der ein oder anderen schulischen Veranstaltung. Seit Beginn unseres Ganztages hat der Tannenhof die Mittagsverpflegung übernommen und liefert unseren Kindern abwechslungsreiche Mittagsmenüs.