Eltern


 

Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten

- Elternmitarbeit in der Grundschule in Hansahlen -

 

 

1. Einleitung

Eltern können sich in unserer Schule in vielfacher Weise betätigen. Ihre Unterstützung und Mitarbeit trägt oft wesentlich dazu bei, dass Schulveranstaltungen gut gelingen und das gemeinsame Miteinander attraktiver gestaltet werden kann. Durch ihre Mitarbeit in den verschiedensten Gremien können Eltern ihr Wissen und ihre Erfahrungen mit einbringen und sich auch an Entscheidungsprozessen beteiligen. Damit unterstützen Eltern nicht nur aktiv das Schulleben, sondern beeinflussen auch

die zu treffenden Entscheidungen und bestimmen damit auch den Kurs unserer Schule mit. Ebenso wichtig ist es, dass Eltern und Lehrkräfte ein gutes Miteinander pflegen, um sich über schulische und außerschulische Erziehungs- und Lerneinflüsse auszutauschen. Wir wünschen uns eine enge, vertrauensvolle und kontinuierliche Zusammenarbeit und streben eine Erziehungspartnerschaft an.

 

 

2. Gesetzliche Regelungen

Vom Gesetzgeber sind vielfache Möglichkeiten der Mitwirkung in der Schule vorgesehen. Die Erziehungsberechtigten sind an den schulischen Belangen und Entscheidungsprozessen zu beteiligen. Für die Zusammenarbeit von Schule und Erziehungsberechtigten gelten die Bestimmungen der §§ 88-100 NSchG.

 

 

2.1 Mitwirkung

Die Erziehungsberechtigten wirken in der Schule mit

  • in den Klassenelternschaften,
  • im Schulelternrat
  • im Schulvorstand sowie
  • in Konferenzen und Ausschüssen.

 

Die Mitwirkungsrechte der Erziehungsberechtigten werden auf Klassenebene durch die Klassenelternschaft (§89 NSchG) und auf Schulebene durch den Schulelternrat (§ 90 NSchG) wahrgenommen.

 

Von den Elternvertretungen können alle schulischen Fragen erörtert werden. Sie sind zudem von der Schulleitung, dem Schulvorstand oder der zuständigen Konferenz vor grundsätzlichen Entscheidungen, vor allem über die Organisation der Schule und die Leistungsbewertung, zu hören. Schulleitungen und Lehrkräfte haben den Elternvertretungen die für die Wahrnehmung ihrer Aufgaben erforderlichen Auskünfte zu erteilen (§96 NSchG).

 

Die Mitwirkung der Elternvertretungen begründet allerdings kein Recht auf Mitbestimmung, sondern beschränkt sich auf

die Wahrnehmung von Erörterungs-, Anhörungs- und Informationsrechten. In die Entscheidungsprozesse der Schule sind die Erziehungsberechtigten durch ihre für den Schulvorstand und die Konferenzen gewählten Vertreterinnen und Vertreter

eingebunden.

 

Die Elternvertretungen sind in ihrer Arbeit unabhängig. Schulleitungen und Schulbehörden haben die Elternvertretungen bei der Wahrnehmung ihrer gesetzlichen Aufgaben zu unterstützen. Sie haben jedoch keine Aufsichtsbefugnisse und kein

Weisungsrecht. Eingriffe in die Arbeit der Elternvertretungen sind daher unzulässig. Insbesondere sind Schulleitungen nicht berechtigt, offenkundig an den Schulelternrat gerichtete Briefe zu öffnen, Post nicht rechtzeitig auszuhändigen oder herausgehende Schreiben zu kontrollieren.

 

 

2.2 Informationsangebote

Die Lehrkräfte informieren die Erziehungsberechtigten über die Grundsätze der schulischen Erziehung und erörtern mit ihnen Inhalt, Planung und Gestaltung des Unterrichtes. Das gilt ebenso für die Kriterien zur Leistungsbewertung. Außerdem werden die Eltern über die Entwicklung des Kindes in der Schule, über sein Verhalten sowie über Lernerfolge und etwaige  Lernschwierigkeiten informiert. Im Gegenzug wünscht sich die Grundschule, dass die Eltern die Lehrkräfte über die Lebensumstände ihrer Kinder und über die eigenen Erziehungspraktiken unterrichten.

 

Zur Information werden von der Schule folgende Möglichkeiten angeboten:

  • Elternsprechnachmittage
  • Elternabende
  • Elterninformationsbriefe
  • Informationen auf unserer Homepage (www.gsh-schneverdingen.de)
  • Gelegenheit zur Hospitation im Unterricht

 

 

3. Unterstützung im Unterricht oder bei Schulveranstaltungen

 

3.1 Mithilfe bei Schulveranstaltungen

Damit ein reibungsloser Ablauf von Projektwochen, Schulfesten und auch den Bundesjugendspielen gewährleistet ist, ist eine aktive Mithilfe seitens der Elternschaft oft unerlässlich. Die Eltern werden in der Regel über ein Anschreiben informiert und darin dann um eine freiwillige Mithilfe gebeten. Die Eltern werden im Rahmen ihrer Möglichkeiten in den zeitlichen Ablauf eingeplant. Je nach Bedarf werden Eltern auch als Schreibeltern in der Eingangsstufe eingesetzt.

 

 

3.2 Förderverein der Grundschule in Hansahlen

Eine wichtige Institution unserer Schule ist der Förderverein. Er bietet eine gute Möglichkeit, das Schulleben in vielen Bereichen aktiv mitzugestalten.  Beispiele sind u.a. die Organisation und Gestaltung des Einschulungscafés am 1. Schultag,

der Sponsorenwettläufe, der Teilnahme unserer Schule am Heideblütenfest und der Verpflegung bei Schulausflügen. Auch der jährlich stattfindende Mathematikwettbewerb der dritten und vierten Klassen „Känguru“ wird vom Förderverein unterstützt

Darüber hinaus sorgt der Förderverein für die Pflege und Instandhaltung des Schulhofes. In der Vorweihnachtszeit stellt er den Tannenbaum für unsere Schule. Eingenommene Gelder aus verschiedenen Veranstaltungen fließen dem Förderverein wieder zu. Dadurch können dann z.B. neue Spielgeräte angeschafft oder Projekte unterstützt werden.

 

 

4. Evaluation

Die an unserer Schule tätigen Lehrkräfte reflektieren permanent ihre Arbeit. Ebenso sind alle anderen Beschäftigten aber auch Eltern sowie Schülerinnen und Schüler aufgefordert, Rückmeldungen zu geben und dabei konstruktive Kritik zu üben. So kann das Konzept den sich verändernden Bedingungen angepasst werden. Veränderungen des Konzeptes werden der Gesamtkonferenz erneut zur Genehmigung vorgelegt.

 

 

5. Inkrafttreten

Dieses Konzept wurde in der Gesamtkonferenz vom 22.6.2015 genehmigt und gilt vom Folgetag an.

 

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Elternmitarbeit
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